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Einem Arbeitnehmer, welcher ein ihm von seinem Arbeitgeber überlassenes Kraftfahrzeug nicht nur für Privatfahrten, sondern auch für seine selbstständige Tätigkeit nutzt, steht für Fahrtkosten dann kein Betriebsausgabenabzug zu, wenn eine Besteuerung nach der sog. 1%-Methode erfolgt. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 16. Juli 2015 (Az. III R 33/14) bestätigt. Zu einer abweichenden Beurteilung könne man lediglich dann möglicherweise kommen, wenn ein Fahrtenbuch geführt wird. In diesem Falle könnten die tatsächlich gefahrenen Kilometer sowohl für die privaten Fahrten als auch für diejenigen im Rahmen der selbstständigen Tätigkeit ermittelt werden.

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